Niedertemperaturkessel

Der Niedertemperaturkessel als robuste, preisgünstige Wahl für Eigentümer

Niedertemperaturkessel galten in der Vergangenheit als der aktuelle Stand der Technik. Ein Niedertemperaturkessel verfügt in Abhängigkeit von der Außentemperatur über eine Vorlauftemperatur von maximal 80° Celsius. Niedertemperaturkessel werden vor allem in Kombination mit einer mit Heizöl arbeitenden Heizungsanlage eingesetzt. Es können aber auch Gaskessel erworben werden.

Beide Kesselarten sind noch heute in sehr vielen Häusern verbaut. Das liegt vor allem daran, dass ein Niedertemperaturkessel robust ist, zuverlässig arbeitet und sich günstig erwerben lässt. Wer sich heute noch für einen Niedertemperaturkessel entscheidet, kann vor allem von der einfachen Installation in Altanlagen profitieren. Auch der niedrige Anschaffungspreis lockt viele Eigentümer. Empfehlenswert ist der Einsatz von Niedertemperaturkesseln bei Immobilien mit einem geringen Brennstoffbedarf und wenn Wert auf einen möglichst geräuscharmen Kessel gelegt wird.

Der Niedertemperaturkessel gilt heute als veraltete Technologie

Zwar können Niedertemperaturkessel Nutzungsgrade von bis zu 90% erreichen, gegenüber moderneren Kesselsystemen gilt dieser Nutzungsgrad allerdings als gering. Den heutigen Stand der Technik stellen Brennwertkessel dar. Diese verfügen über einen sehr hohen Nutzungsgrad und damit über eine überragende Energieeffizienz. Entsprechend sind Verbrauch und Schadstoffausstoß beim Niedertemperaturkessel wesentlich höher. Der gravierendste resultierende Nachteil bei einem Niedertemperaturkessel liegt allerdings darin, dass die Installation nicht mit staatlichen Zuschüssen subventioniert wird. So nivellieren sich die Kostenvorteile, die beim Erwerb eines Niedertemperaturkessels vermeintlich entstehen, schnell aus. Langfristig ist mit höheren Heizkosten und einer stärkeren Umweltbelastung zu rechnen.

Am 26. September 2015 tritt das „LOT 1“ der Energy related Product-Richtlinie – kurz ErP-Richtlinie – in Kraft. Dies hat weitreichende Änderungen für alle Marktteilnehmer zur Folge. Sicherlich eine der wichtigsten Neuheiten dabei: Hersteller dürfen ab diesem Datum bis auf eine Ausnahme keine Wärmeerzeuger auf Basis der Niedertemperaturtechnik mehr in den Verkehr bringen.

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